Hi, ich bin Anja...

du fühlst dich überfordert mit deinen Aufgaben als berufstätige Mutter? Neben der Organisation des Haushalts und der Kinder bleibt kaum Zeit und Kraft für eigene Interessen? Vielleicht denkst du sogar: Wie machen das nur die anderen Frauen? Ich weiß, wie es sich anfühlt…

Hi, ich bin Anja...

… du fühlst dich überfordert mit deinen Aufgaben als berufstätige Mutter? Neben der Organisation des Haushalts und der Kinder bleibt kaum Zeit und Kraft für eigene Interessen? Vielleicht denkst du sogar: Wie machen das nur die anderen Frauen? Ich weiß, wie es sich anfühlt…

Anja Jahnke

Autorin

Dem Perfektionismus restlos verfallen, gab ich in meinem Beruf alles. Gleichzeitig quälte mich die Befürchtung, keine gute Mutter für meine drei Kinder zu sein, denn meine Ressourcen waren und sind begrenzt. Wie die eines jeden Menschen.

Obwohl mir immer wieder Zweifel kamen, ob ich mich nach dem Abitur für den richtigen Beruf entschieden habe, fühlte ich mich abhängig von der finanziellen Sicherheit, die das Beamtentum mit sich bringt. Um dennoch meinen Platz zu finden, wechselte ich häufig die Dienstorte und damit auch die Tätigkeitsfelder. Um Lob und Anerkennung für meine Arbeit zu erhalten, ging ich immer wieder an meine Grenzen und häufig sogar darüber hinaus.

Warnsignale

Mein Körper gab mir immer neue, intensivere Warnsignale, die ich nicht wahrhaben wollte. Schließlich müsste ich mir damit Schwäche oder gar Versagen eingestehen. Kannst du das ohne weiteres? Einzig mein jüngster Sohn schaffte das schier Unmögliche, indem er mir mit seiner ungehemmten Wut den Spiegel gnadenlos vorhielt. Ich danke ihm von Herzen dafür. Er ist mein Retter.

Veränderung

Ab dem Moment, als ich meinen Zustand akzeptierte, war ich bereit für Veränderung. Der Schritt zu Fachärzten brachte mir Klarheit. Diagnose: Akutes Erschöpfungssyndrom und mittelgradige Depression! Wow, das war erstmal ein Brett. Ich nahm verschiedene Therapien und Coachings in Anspruch, um mir darüber im Klaren zu werden, wo die Reise hingehen darf. Dabei war es manchmal schwierig, neue Ideen in das Familienleben zu integrieren.

Verderben

Zukunftsangst entwickelte sich, als mir in einem Arztgespräch ein prägendes Bild zuteilwurde. „Die Aussichten auf Rückkehr in Ihren Beruf in ca. zwei Jahren stehen gut. Das wird aber nur gelingen, wenn Sie sich einen Karton auf den Kopf setzen, damit Sie nicht wieder nach links und rechts schauen.“ Diese Ansage saß und begleitet mich seitdem. Ich bin Ende 30! Du ahnst, wie lange ich mit diesem Karton rumlaufen müsste. In diesem Augenblick wurde mir klar, dass der Weg zurück, der Weg ins Verderben bedeuten würde.

Impuls

Diesem ersten Impuls folgend, belegte ich einen Fernlehrgang zur Kinder- und Jugendbuchautorin bei der ILS Hamburg. Hier durfte ich in einigen Lehreinheiten, die sich ausschließlich mit dem Handwerkszeug für Autoren beschäftigten, Texte für Erwachsene einreichen. Dank der guten Bewertungen meines Fernlehrers dieser Einsendeaufgaben, entwickelte ich die Idee meines Debütromans mit autobiografischen Zügen.

Fokus

Von da an konnte ich meinen Fokus darauf ausrichten, was ich mir für mein zweites Leben wünsche. Arbeiten in Kreativität. Menschen bewegen. Flexibilität und Zeit für die Familie. Unabhängigkeit. Ich darf endlich die Version meines Selbst sein, die glücklich und selbstbestimmt lebt und arbeitet.

Mut machen

Ich schrieb mich förmlich frei und fand meine Bestimmung, mit bildhafter Sprache, Menschen zu berühren und Mut zu machen, ihren ganz eigenen Weg zum Glück zu finden.

Träumen

Für den Traum mich als Autorin zu verwirklichen, gebe ich täglich alles und lebe ganz im Sinne von „Liebe rein, Scheiße raus“. Es ist eine Stärke, Schwäche zu zeigen.

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